Förderungskurse für Interessenten an der Bergführerausbildung

Der Weg zum Bergführerberuf ist zwar ein anspruchsvoller und steiler, aber für leidenschaftliche Kletterer, Bergsteiger und Skitourengänger auch ein Weg zum Traumberuf! Um diesen Traum erreichen zu können, möchten die Bergführer des Bündner Bergführerverbands auch 2017 wieder Förderungskurse anbieten.

Ein sehr gutes Grundkönnen im Fels, Eis und auf Skiern wird aber vorausgesetzt. Die Hauptziele dieser Vorbereitungskurse sind es, aufzuzeigen wie die Ausbildung genau abläuft, welche Anforderungen gestellt werden und die persönliche Weiterentwicklung zu fördern um die Kurse erfolgreich absolvieren zu können. Geleitet werden die Kurse durch Experten der Schweizer Bergführerausbildung.

Die Kurse stehen wie bereits in den letzten Jahren allen Interessenten offen. Das Mindestalter ist 17 Jahre. Teilnehmer mit Wohnsitz in Graubünden bezahlen pauschal 40.- Kursgebühr pro Tag. Alle anderen 60.- pro Tag. Zu den Kosten kommen nur noch Bahn- und eventuell Übernachtungsspesen hinzu.

Flyer inklusive Kursprogramm 2017

Fiutscher

Der Bergführerberuf wird an der FIUTSCHER in Chur vom Mittwoch 9. bis Sonntag 13. November 2016 vorgestellt.

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18 neue Bergführer

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Am 15.9.16 konnten im Schloss Sargans 18 neue Bergführer diplomiert werden:
Martin Anthamatten, Zermatt / Mario Arnold, Bürglen UR / Pius Bachmann, Altdorf UR / Matthias Gamma, Göschenen / Urs Horath, Unteriberg / Janik Jaeger, Argnou / Marcel Marti, Grindelwald / Kaspar Reinhard, Rubigen / Romano Salis, Maloja / Sandro Schlegel, Sargans / Beat Schranz, Spiez / Michael Walther, Interlaken / Michael Zurbrügg, Frutigen / Loïc Fellay, Le Châble / Luca Geiser, Leysin / Olivier Messerli, Chêne-Bougeries / Alain Pellissier, Vollèges / Simon Walbaum, Lussy-sur-Morges.
Wir gratulieren herzlich zum Bestehen der anforderungsreichen Ausbildung und wünschen den neuen Kollegen viel Erfolg.

RiskG/RiskV

Der Bundesrat hat entschieden, auf die Aufhebung von RiskG/RiskV zu verzichten. Dies weil sich die überwiegende Mehrheit der Stellungnahmen mit guten Argumenten für die Beibehaltung ausgesprochen haben.

Parc Adula – Stellungnahme des Schweizer Bergführerverbandes zur Charta

Der SBV hat seine Stellungnahme zur Charta des geplanten Nationalparks Parc Adula eingereicht. Die Charta liegt noch bis am 1.2.16 in den Parkgemeinden auf.

Zur Schaffung von Nationalparks im alpinen und hochalpinen Bereich ist der Schweizer Bergführerverband positiv eingestellt, denn sie helfen, natürliche Lebensräume und Landschaften von besonderer Schönheit zu erhalten und aufzuwerten. Der geführte Bergsport ist ein idealer sanfter Tourismuszweig, um Park-Besuchern Naturerlebnisse zu vermitteln und das Verständnis über ökologische Kreisläufe und Zusammenhänge zu fördern. Pärke können die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in Berggebieten begünstigen, vor allem im Bereich des alpinen Tourismus. Aus Sicht des SBV ist es deshalb wichtig, dass der Zugang zur Gebirgswelt für die Ausübung der Bergsportaktivitäten weitgehend gewährleistet bleibt.

Der SBV verlangt, dass im Sommer alle in der Führerliteratur beschriebenen alpinen Routen weiterhin begangen werden können.
Gemäss Vernehmlassungsunterlagen werden fast 50% der Routenkilometer aufgehoben. Bei den alpinen Routen im Winter braucht es Ergänzungen. Die Aufenthaltsbereiche , auf denen sich die Besucher frei bewegen können, sind grosszügig zu bemessen. Ihre Grenzen sollen sich an im Gelände erkennbaren Landschaftselementen orientieren.

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Aufhebung des Risikoaktivitätengesetzes

Mit heutigem Beschluss hat der Bundesrat das Stabilisierungsprogramm 2017-2019 zu Handen des Vernehmlassungsverfahrens verabschiedet. Als eine von zahlreichen Massnahmen schlägt der Bundesrat die Aufhebung des Bundesgesetzes über das Bergführerwesen und Anbieten weiterer Risikoaktivitäten vor.